Visuelles Alphabet

Der Begriff „visuelles Alphabet“ fällt immer wieder, wenn es um das Thema Sketchnotes, Bildsprache und visuelle Kommunikation geht.

In diesem Artikel erfährst du, was das visuelle Alphabet überhaupt ist und wie du es sofort für dich nutzen kannst!

Alphabete aus Buchstaben & Formen

Im Prinzip ist das visuelle Alphabet tatsächlich ein Pendant zum richtigen Alphabet (welches natürlich aus Buchstaben besteht).

Um Wörter zu erzeugen nutzt du Buchstaben Kombinationen aus dem Alphabet. Und genau so nutzt du auch das visuelle Alphabet – nur eben für deine Visualisierungen.

Formen statt Buchstaben

Dabei ist das visuelle Alphabet im Kern wesentlich kleiner und besteht aus einfachen, meist geometrischen Grundformen.

Diese Grundformen werden verschoben, gedreht und verzerrt um damit Bilder zu gestalten.

Besonders in der einfachen Bildsprache und beim Sketchnoting versucht man, komplexe Objekte auf diese Grundformen zu reduzieren. So kann wirklich jeder das Visualisieren lernen.

Die abstrahierten Formen helfen dabei, die Angst vor dem Stift abzulegen und sich auf die Bedeutungen der Grafiken zu konzentrieren – nicht auf subjektive Ästhetik.

Absolute Grundformen

Das nachfolgende visuelle Alphabet enthält die absoluten Grundformen für Symbole und Sketchnotes. Die Grundelemente sind sehr einfach gehalten und in den Beispielsymbolen direkt wiedererkennbar.

Absolute Grundformen des visuellen Alphabets

Ich nutze gern noch eine erweiterte Darstellung des visuellen Alphabets. Dabei kommen weitere Grundformen zum Einsatz, die später unweigerlich in deinen Symbolen auftreten werden.

Grundformen erweitert

Die erweiterte Darstellung zeigt optisch noch einmal sehr schön, wie die einzelnen Elemente weiter geformt werden können.

Dein persönliches Alphabet

Vom visuellen Alphabet gibt es viele, verschiedene Interpretationen. Teils werden auch noch komplexere Formen aufgenommen und so ganz individuelle Alphabete erzeugt.

Die Grenzen zur eigenen Bildvokabel Bibliothek können dabei verschwimmen.

Am besten legst du dir nach einer gewissen Zeit ebenfalls ein persönliches visuelles Alphabet an. Wenn du überlegst, wie du ein bestimmtes Symbol zeichnen könntest, versuchst du es auf deine Grundformen zu abstrahieren.

Immer wenn du komplexe Bilder siehst und merkst, dass deine Zeichnung zu kleinteilig wird, solltest du dich ebenfalls an die Grundformen erinnern. Und daran, dass Sketchnotes ein Werkzeug zur Vermittlung von Ideen und Inhalten sind – und keine Kunstform!

1 Gedanke zu „Visuelles Alphabet“

  1. Sehr schön! Sowas ist in der heutigen Zeit durchaus wichtig und schnell auch was wert! Wenn man mal überlegt, dass mehr Leute dann doch lieber an anderer Kunst interessiert sind, aber viele solche Grundlagen nicht könnten, ist das schon sehr lustig.

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