5 Sketchnotes Ideen zum mitmachen

Nicht immer hat man konkrete Situationen, um Sketchnotes zu nutzen. Das macht das Üben nicht leichter. Daher habe ich heute fünf Sketchnotes Ideen für dich, die perfekt zum Üben und Ausprobieren geeignet sind.

Die Ideen sind so stark, dass du sicher Lust bekommst ebenfalls loszulegen – schnapp dir also schonmal Papier und Stifte. 🙂

Tipp: Zeige deine Ergebnisse in unserer Facebook-Gruppe. So kommst du in den Austausch mit anderen Sketchnoterinnen und Sketchnotern.

1. Die Grundformen-Presse

Starten wir mit einer genialen Übung, die deine grauen Zellen sofort aktivieren wird! Bei der Grundformen-Presse gehen wir nicht von fertigen Inhalten oder Begriffen aus.

Stattdessen nehmen wir uns eine Auswahl an Grundformen (Viereck, Dreieck, Kreis) und lassen durch Hinzufügen weiterer Striche ganze Symbole entstehen. Wir pressen also andere Symbole in unsere Förmchen. Durch die Grundformen tauchen Assoziationen vor deinem geistigen Auge auf und oftmals entstehen ganze neue Ideen für deine Sketchnotes.

Grundformen für Sketchnotes Ideen nutzen

Du kannst bei dieser Technik sowohl mit gemischten Grundformen arbeiten, als auch streng bei einer Form bleiben. Letzteres ist vor allem spannend, um auch mal ins grübeln zu kommen und abstrakt zu denken.

Denk daran: Besonders gute Ideen kannst du in deiner Bildvokabel-Bibliothek festhalten.

Ein fertiges Übungsblatt zu dieser Technik findest du hier. Es reicht aber auch, wenn du dir die Grundformen selbst vorzeichnest.

2. Doppelform

Auch bei dieser Sketchnotes-Idee greifen wir auf Grundformen zurück. Diesmal bedienen wir uns allerdings am visuellen Alphabet. Dabei wählen wir zwei Grundformen aus, mit denen wir einige Bild-Text-Kombinationen gestalten.

Lass dich dabei von den Formen inspirieren und schau, was dir in den Sinn kommt. Im zweiten Schritt zeichnest du dann weitere Symbole, die nicht ganz so naheliegend sind. Und wenn du eine richtige Herausforderung suchst, fertigst du eine komplette Sketchnote mit diesen Grundformen an.

Sei dabei nicht zu streng – ohne einige zusätzliche Linien machst du dir das Leben unnötig schwer. Die Idee ist glaube ich klar!

Sketchnotes auf Basis zweier Grundformen zeichnen

3. Ein Sketchnotes-ABC starten

Die ersten Ideen hatten vor allem einen visuellen Anker. Jetzt drehen wir das Spiel einmal um!

Wir lassen uns nicht mehr von Grundformen inspirieren, sondern von Buchstaben (als Handlettering-Künstler liebe ich Buchstaben ja sowieso). Und wie bringt man am besten Ordnung in Buchstaben? Indem man sie alphabetisch sortiert: Starte also mit dem Buchstaben „A“ und überlege dir 10 Begriffe, die du anschließend visualisierst.

Sketchnotes ABC

Schon schwieriger, oder? Vergiss nicht, dass deine Symbole nicht selbsterklärend sein müssen, sondern von der Kombination aus dem Begriff und deiner Zeichnung leben – wie bei Sketchnotes üblich.

Diese Sketchnotes-Idee eignet sich auch prima als Lückenfüller. Immer wenn du Lust und Zeit hast, ergänzt du einige Begriffe.

4. Personifikation als Brücke nutzen

Personifikation? Was war das noch gleich?

Die Personifikation ist ein Stilmittel, bei dem einem Objekt menschliche Eigenschaften zugeschrieben werden.

Mal abgesehen davon, dass dieses Stilmittel die Lyrik enorm bereichert, bietet es eine Art Blaupause für unsere Sketchnotes. Personifikationen sind häufig sehr bildlich und (logischerweise) menschlich. Daher haben wir sofort Bilder im Kopf – die du jetzt auf das Papier bringen darfst.

Ich gebe dir auch gern einige Beispiele zum Üben mit:

  • „Die Sonne lacht.“
  • „Der Tag verabschiedet sich.“
  • „Der Himmel weint.“
  • „Die Zeit rennt davon“.
  • „Die Stille umarmt meinen Verstand.“
  • „Die Blätter tanzen in der Luft“.
  • „Der Frühling erwacht“.
  • „Blinde Wut“.
  • „Die Maschine frisst Unmengen an Strom“.

Wenn du die einzelnen Sätze gelesen hast ist dir sicher aufgefallen, dass auch hier sofort Bilder im Kopf entstehen. Mit etwas Übung leitest du aus diesen Ideen einzigartige Symbole für deine Sketchnotes ab! Ich lass dich natürlich nicht ohne ein paar Beispiele zurück:

Beispiel Personifikationen

5. Alltagssketchnote zeichnen

Mir war wichtig, vor allem unterstützende Techniken in meinen Sketchnote-Ideen zu präsentieren. Denn wenn der Anfang erstmal gemacht ist, ergibt sich der Rest oft von selbst. Und wenn dir jetzt immernoch explizite Ideen fehlen, dann lass mich dir ein paar Anregungen geben.

Im Alltag gibt es unzählige Möglichkeiten, Sketchnotes einzusetzen. Und das auch abseits des schon tausend mal empfohlenen „visuellen Einkaufszettel“. Wie wäre es denn mal mit einer Sketchnote zu folgenden Themen:

  • Dein Tagesablauf von aufwachen bis einschlafen
  • Ein Rezept als Sketchnote
  • Steckbrief einer Pflanze (zum Beispiel aus deinem Garten oder vom Balkon)
  • Ein Thema, welches dir noch fremd ist, das du aber schon immer lernen wolltest
  • Ein Steckbrief über dich
  • Dein letzter Urlaub als Sketchnote
  • Die Nachrichten des Tages

Bonus: Doodles und Line-Art zum Üben nutzen

Moment! Bevor du jetzt in die Welt der Sketchnotes abtauchst, habe ich noch eine Bonus-Idee für dich. Du musst dich nicht immer ganz direkt mit dem Sketchnoting beschäftigen. Das funktioniert auch wunderbar über ergänzende Themen.

Dazu gehört zum Beispiel das Kritzeln von Doodles oder die Entwicklung von kleinen Line-Art Zeichnungen.

Beides sind Techniken, die vor allem durch ihre Einfachheit geprägt sind. Eine ideale Eigenschaft für deine Sketchnotes.

Ganz nebenbei trainierst du auch immer deine Sicherheit mit dem Stift und findest neue Symbol-Ideen.

So, jetzt verrat mir gern, ob du noch weitere Sketchnotes-Ideen parat hast. Schreibe dazu einen Kommentar unter diesem Artikel. Und nun darfst du endlich ran an die Stifte. Viel Spaß beim Sketchnoting!

1 Gedanke zu „5 Sketchnotes Ideen zum mitmachen“

  1. Vielen Dank für die großartigen Ideen. Ich habe schon öfter gesehen, dass andere ein ABC mit Sketchnotes zeichnen. Das werde ich wohl jetzt mal versuchen.

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Endlich Sketchnotes lernen!


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